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  • HiRock Festival 2013

    HiRock Festival 2013 Loreley Freilichtbühne


    (01. - 02. Juni 2013) "Die Luft ist kühl und es dunkelt
    Und ruhig fließt der Rhein
    Der Gipfel des Berges funkelt
    Im Abendsonnenschein",
    so lautet ein Vers aus Heinrich Heines "Loreleylied". Diesen Vers kann man auch sehr gut auf das HiRock Festival 2013 anwenden, wenn von Nachmittags bis in die frühe Nacht hinein Rockgrößen wie WHITESNAKE, JOURNEY, TOTO, SURVIVOR, EUROPE oder neuere Bands wie H.E.A.T sich die Klinke in die Hand drücken.
    Doch ist es gar nicht einmal so einfach von NRW aus auf den Loreleyfelsen zu kommen, da die heftigen Unwetter der Jahrhundertflut auch nicht vor St. Goar halt gemacht haben. Selbst die Fähre ist am zweiten Festivaltag nicht zu benutzen und man wird in das 11km entfernte Dorf geleitet um dort mit der Fähre kurz über den Rhein zu schippern. Doch ist man erst einmal auf der anderen Seite des Flusses ist es nur noch eine kurze Fahrt den Berg hoch und schon steht man auf dem Festival-Campingplatz, der nur zwei Gehminuten von der Freilichtbühne entfernt ist, die über dem Rhein thront.


    English Version

  • Fundstücke

    Eiscreme Preisliste

    Fundstücke

    Eine Eiscreme-Preisliste mit Preisen in D-Mark - die gute alte Zeit.

    Aus welchem Jahr stammt dieses Plakat wohl?

  • V wie Vendetta

    V wie Vendetta ist eines der bedeutendsten Werke der Comicgeschichte an sich, aber auch für den Auto Alan Moore selber, der dieses Bild über ein (damals) zukünftiges faschistisches England schrieb. Diese Story war noch nicht so komplex wie spätere Werke des britischen Schreibers wie etwa Watchmen oder From Hell, war dennoch alles andere als leichte Kost. Die Story ist in drei Bücher unterteilt und erst Jahre nachdem die vermeintlich letzte Ausgabe erschien beendet worden.
    Die Filmadaption von V wie Vendetta war ein ziemlicher Erfolg. Allerdings wird die Geschichte an manchen Punkten geändert. Zum einen spielt der Film irgendwann um 2037/2038 herum. Evey will auch nur zu einem Date gehen als die von den Fingermännern auf der Straße erwischt wird. Sie wirkt wesentlich stärker im Film als im Comic und bei weitem nicht so naiv, sie selber entscheidet sich sogar V zu helfen als dieser von Polizisten attackiert wird. Allerdings gibt es einen Liebesplot zwischen V und Evey, der im Comic nicht wirklich herauskommt. V wirkt als sei er in Evey verliebt und auch sie kommt gegen Ende dahinter, dass sie ihn liebt. In der Graphic Novel hingegen fehlt dieses Element. Man ahnt vielleicht, dass Evey Gefühle für V hegen könnte, doch ist sie sich nie sicher ob nicht vielleicht ihr Vater hinter der Maske steckt. Diesbezüglich gibt es einen kleinen Verweis im Film.
    Evey nach V‘s Tod gefragt wer denn hinter der Maske steckte und sie antwortet „Mein Vater.“, zählt nach einer kurzen Pause aber noch weitere Menschen auf, da jeder Engländer die V‘s Idee oder Vision teilt. Wer V wirklich ist, ist bis heute unklar. Auch Autor Alan Moore hat sich dazu nie spezifisch geäußert und so muss der Leser entscheiden, wer V wirklich war. Der Film ist aber dennoch zu empfehlen, auch wenn er die düstere Stimmung des Comics nicht wirklich einfangen kann und der Liebesplot V‘s eher skrupellosen Charakter romantisiert. Die Graphic Novel hingegen ist ein absolut geniales Werk geworden. Die düstere Stimmung wurde perfekt in den Bildern eingefangen und der Plot selbst überzeugt ebenfalls. Besonders gespannt ist man auf die wahre Identität von V, auch wenn man leider „enttäuscht“ wird und jeder für sich selber nachdenken muss, wer nun hinter der kultigen Maske steckt.


    Buch 1 - Buch 2 - Buch 3

  • Bikini

    Kaum ein Kleidungsstück brachte in der Geschichte der Menschheit eine dermaßen moralische Entrüstung mit sich. Und wohl kein Kleidungsstück kommt mit weniger Stoff aus – die Rede ist vom Bikini. Als Bikini wird eine zweiteilige Badebekleidung für Frauen bezeichnet. In den 60er-Jahren schaffte diese Bekleidung den Durchbruch, getragen wurde der Bikini aber schon von den Römerinnen vor zwei Jahrtausenden. Nach dem
    zerstörten Bikini-Atoll benannt, prägt das „Land der Kokosnüsse“ das Bild zahlreicher Strände der aktuellen Zeit und bieten Spielraum für Männerfantasien.
    Die Bademode und Strandmode durchläuft einen ständigen Wandel. Mal sind es Bikinis, mal Tankinis oder einfach nur Badeanzüge. Diese haben immer wieder ein anderes Aussehen, der Look ändert sich. Bikinis aber sind Zweiteiler die zum Sonnen und Schwimmen getragen werden. Dabei gibt viele Varianten bzw. Tragetechniken für diese Zweiteiler. Geschichtlich gibt es den Bikini schon seit der Antike, alles ist im Internet nachzulesen. Auch zahlreiche Bücher zum Thema und ständig aktuelle neue Modezeitschriften, die den derzeitigen Modetrend aufzeigen, sind auf dem Markt zu finden.
    Um einen Bikini optimal zur Geltung kommen zu lassen, spielt der eigene Körper dabei eine große Rolle. Die Form der zu haltenden Objekte sind genauso wichtig wie die Hautfarbe des Bikiniträgers selbst.

  • Kalenderscheibe

    Astronomische Uhren sind mechanische Zeitmesser, die ihren Ausgang im Spätmittelalter nahmen. Anders als herkömmliche Uhren können Astronomische Uhren mittels einer zusätzlichen Kalenderscheibe die Lage von Sonne und Mond, die Tierkreiszeichen sowie die Mondphasen abbilden. Neben der Möglichkeit, die zur damaligen Zeit bekannten Bewegungen der Himmelskörper zu veranschaulichen, sollte der Kirchgänger im Angesicht der Astronomischen Uhr auch über den Lauf seines eigenen Lebens und seine eigene Vergänglichkeit nachdenken können.

  • Graphen

    Graphen gilt als Wundermaterial der Zukunft. Seine Entdeckung brachte zwei Physikern bereits den Nobelpreis ein - nur sechs Jahre nach der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse. Ähnlich euphorisch reagieren Wirtschaft und Politik auf das neue Material. Ein milliardenschweres Programm der Europäischen Union ist seiner Erforschung gewidmet. Graphen verfügt über chemische und physikalische Eigenschaften, die bahnbrechende Verbesserungen für eine Vielzahl von Anwendungen versprechen.

  • Regenwasserversickerung

    Regenwasser ist ein viel wichtigeres, natürliches Gut, als oftmals angenommen wird. Es erscheint eher als lästig und soll auf schnellstem Wege über die Kanalisation entsorgt werden, wenn der Regen vom Himmel fällt. Dabei wird jedoch nicht bedacht, dass das Regenwasser unverzichtbarer Bestandteil des Wasserhaushaltes der Erde ist. Die Menschheit entzieht täglich Unmengen von Wasser den natürlichen Ressourcen und spült es als belastetes Abwasser wieder ein. Alle Abwasserreinigungsanlagen der Welt wären nicht in der Lage, diesen Kreislauf der Trinkwassernutzung aufrechtzuerhalten, wenn er nicht ständig durch Regenwasser ergänzt würde. Der Regenwasserversickerung kommt dabei eine bedeutende Rolle zu.

  • Energiegenossenschaften

    Handlungsmöglichkeiten schaffen und Alternativen bieten – das sind Antriebspotentiale von Genossenschaften. So auch im Bereich der Energie in Form von Energiegenossenschaften. Der deutsche Energiemarkt wird dominiert von einigen wenigen Unternehmen, die in letzter Konsequenz preisbestimmend sind und auch die Erzeugungsart von Energie maßgeblich beeinflussen. In diesem Bereich ist es in den letzten Jahren zu deutlichen Entwicklungen und Veränderungen gekommen. Die Veränderung der Energieversorgung wird jedem durch einen Blick in die veränderte deutsche Landschaft klar. Seit vielen Jahren entstehen Windkraftanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen, Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Privathäusern, Schulen, Industriegebäuden und Scheunen. Biogasanlagen säumen dörfliche Straßen. Nach der Besitzerstruktur gefragt, entsteht ein differenziertes Bild, wobei lokal tätige Energiegenossenschaften einen Teil der Betreiber von alternativen Energieproduktionsanlagen sind. Mit dem dezentralen Betreiben von Photovoltaik- und Windkraftanlagen stellen die sie eine Alternative zur zentralen Energieversorgung durch Energiekonzerne dar.
    Genossenschaften aus dem Energiebereich sind zusammenfassend eine treibende Kraft der Energiewende, sie fördern auf demokratische Art in Form der Genossenschaft eine regionale Infrastruktur und Wertschöpfung, schaffen Arbeitsplätze sind Innovatoren und bieten eine attraktive Geldanlage in der Zukunft.

  • Leichtglasflaschen

    Das Anlagen- und Maschinenbauunternehmen Heye International mit Hauptsitz in Obernkirchen entwickelte im Jahr 1968 die weltweit erste Leichtglasflasche, die 0,33-l-Paderborner-Bierflasche. Diese Leichtglasflasche wog nur 135 g. Vorreiter bei der Einführung von Leichtglasflaschen auf dem deutschen Markt war Ende der 1990er Jahre die St. Leonhards Quelle. Mit den für die Wasserabfüllung verwendeten Flaschen konnte das Verpackungsgewicht von 800 g auf 500 g reduziert werden. In jüngster Vergangenheit zogen andere Getränkehersteller nach: Während die Leichtglasflaschen zu Beginn vor allem für die Exportware verwendet wurden, profitieren mittlerweile auch deutsche Verbraucher von den zahlreichen Vorteilen der Leichtglasflaschen.

  • Paramore

    Da ist es also endlich, das vierte Album von PARAMORE. Schlicht selbstbetitelt mit einem Foto der drei Musiker auf dem Cover. Nach all dem Pech mit dem Line-Up hat es die Band endlich geschafft einen Nachfolger für das 2009er "Brand New Eyes" zu veröffentlichen. Abgesehen von vier Songs 2011 gab es die letzten Jahre nicht viel zu hören von Hayley Williams und ihrer Band. "Paramore" ist sowie wie ein Neuanfang.
    Schon die ersten Töne des Openers 'Fast In My Car' lassen es vermuten. Die nachdenklichere Grundstimmung von "Brand New Eyes" wird man auf dem vierten Album der Amerikaner nicht finden. Allerdings auch nicht den Pop Punk von "Riot!". PARAMORE gehen einen neuen Weg. Optimistischer als jemals zu vor. Aber auch experimenteller als man es von der Truppe gewohnt ist. Zeitweise erinnert mich "Paramore" an das letzte (eher bescheidene) Werk von JIMMY EAT WORLD. Nur, dass hier die meisten Songs wirklich gut sind. 'Fast In My Car' ist nett, die erste Single 'Now' hingegen eher nervig. Aber aber dem dritten Lied, 'Grow Up', kommt "Paramore" richtig in schwung. 'Daydreaming' übrzeugt mit New-Wave-Keyboards. 'Part II' scheint eine Fortsetzung von 'Decode' zu sein, zumindest lyrisch taucht das ein oder andere Zitat des "Twilight"-Songs auf. Man überrascht hier sogar mit einem Post-Rock-mäßigen Instrumentalpart am Ende. Der Gospelchor in 'Ain't It Fun' kommt mehr als unerwartet, wertet den ohnehin schon guten Song aber nochmals auf. Bei 'Still Into You' darf man sogar entfernt an die gute Zeit von "Riot!" denken. Auch die etwas flottere Ballade "Hate To See Your Heart Break" kann überzeugen. Bei weitem ist diese Nummer kein Rohrkrepierer wie die beiden "Brand New Eyes"-Balladen 'Only Exception' und 'Misguided Ghosts'.

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